Wie es sich in einem Blog gehört, möchte ich euch meinen persönlichen Jahresabschlussbericht nicht vorenthalten.

Mit dem HSP Münster auf Mallorca Rennrad fahren

Das erste Highlight war der Rennradurlaub auf Mallorca mit dem Hochschulsport im März. Zu dieser Jahreszeit bereits kurz kurz Rad zu fahren, hat mich natürlich richtig motiviert in den 7 Tagen viele Kilometer auf der Insel zu fahren. Ich war zwar bereits 2007 auf der Insel, aber damals waren meine Motive nach dem abgeschlossenen Abitur noch andere;-). Mit dem Rad konnte ich zusammen mit dem HSP die Insel noch einmal von der deutlich schöneren Seite kennen lernen. Wie ich es im Urlaub sonst auch immer mache, habe ich die Gegend nicht nur durch die Radeinheiten, sondern auch durch einige Joggingeinheiten erkundet. Ein absolutes Highlight war trotz des früheren Aufstehens der morgendliche Lauf am Strand, als die Sonne gerade aufging.

 

Skilanglauf mit der WWU in Pontresina

Nachdem ich Anfang März schon eine Woche im Sonnenschein auf Mallorca Rennrad gefahren bin, wartete Ende März bereits der nächste Höhepunkt. Zwar hatte ich mein Sportstudium schon abgeschlossen, aber das hinderte mich nicht daran noch an einer letzten Exkursion vom Institut für Sportwissenschaft der WWU Münster teilzunehmen. Diesmal ging es in die verschneiten Berge von Pontresina. Nach dem sonnigen Urlaub auf Mallorca hatte ich eigentlich überhaupt keine Lust mehr auf Skilanglaufen in den kalten Berge. Das änderte sich allerdings recht schnell, als ich wieder in den Bergen war und bei den ersten Einheiten merkte, dass mir auch diese Sportart viel Spaß macht. Dank der guten Ausbildung durch die beiden Dozenten Marcel und Kai konnten wir unter hervorragenden Bedingungen Skilanglaufen lernen. Zunächst lernte ich zwei Tage klassisch zu fahren und konnte die ersten Kilometer auf den schönen und gut präperierten Loipen machen. In den folgenden zwei Tage lernte ich dann schließlich noch die Technik des Skating.

Die Skitage sahen so aus, dass wir morgens unsere Technik in verschiedenen Übungen verbessern konnten und nachmittags fuhren wir meistens eine Runde auf den Loipen, um das Gelernte anzuwenden. Skating machte mir deutlich mehr Spaß als das klassische Skilanglaufen, weil ich mehr Kilometer bei einer Einheit machen konnte und ich auf diese Weise mehr von der schönen Landschaft sehen konnte. Allerdings war es auch deutlich anstrengender.

Am letzten Tag war es uns dann frei gestellt, mit welcher Technik wir fahren wollten. Ich entschied mich fürs Skaten. Zusammen mit Marcel und Florian fuhr ich noch einmal eine ordentliche Abschlussrunde. Am Ende des Tages standen 52 km gelaufene Kilometer auf der Uhr. Am Anfang der Exkursion hätte ich nie erwartet, dass ich so viel laufen kann. Ein großer Teil dieser Runde verlief auf der Strecke vom Engadiner Skimarathon, der immer Anfang März ausgetragen wird.Das wäre natürlich auch noch einmal ein schöner Wettkampf für mich.

 

Die Exkursion als Start für das Rückwärtslaufen

Für den weiteren Verlauf des Jahres war die Exkursion ebenfalls bedeutend. Hier lernte ich den besten Rückwärtsläufer der Welt kennen: Achim Aretz. Er hält aktuell den Weltrekord im Rückwärtslaufen auf den Distanzen 10 km (40:02), Halbmarathon (1:35:49) und Marathon (3:42.41). Er erzählte mir viel von seinen Erfahrungen beim Rückwärtslaufen und ich fühlte mich gleich motiviert es auch einmal auszuprobieren. Ich hatte es zwar schon vorher mal ein wenig probiert, aber ich habe nie mehr als 3-4 Kilometer am Stück absolviert und bin auch nicht lange dabei geblieben. Dank Achim blieb ich jetzt aber dabei und am Ende des Jahres kann ich sagen, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat.

Weitere Berichte

Da ich die nächsten sportlichen Höhepunkte bereits in einem Blogbeitrag beschrieben haben, werde ich sie hier nicht mehr einbringen. Stattdessen findet ihr hier die Links zu den einzelnen Beiträgen.

Dieser Auflistung möchte ich noch den Zeitungsartikel aus der WN hinzufügen. In diesem hat mein alter Handballtrainer Winfried Kitzmann ein sehr gelungenes Sportlerportrait über mich verfasst. Ihr findet ihn hier.

 

Jahresabschluss

Während ich das hier schreibe, bin ich gerade in Südtirol, wo ich eine Woche zusammen mit den Ruderern aus Leverkusen und Siegburg skilanglaufe. Die Fahrt war der perfekte Jahresabschluss und ein guter Start ins neue Jahr. Am Neujahrstag zeigten sich die Alpen von ihrer schönsten Seite, was ich dann gleich auch für eine lange Wanderung nutzte. Das Skilanglaufen war das perfekte mentale Training für den bevorstehenden 6-h-Lauf im März in Münster. Bei diesem Lauf gilt es in 6 Stunden so viele Runde wie möglich auf einer 1-2 km Runde zu laufen. Da es noch nicht so viel geschneit hatte, war nämlich leider nur eine Loipe von ca. 4 km offen. Bei insgesamt 266 km in den sieben Tage, bin ich die Runde also ca. 66 Mal gefahren.

 

Hier findet ihr die Runde, des Skilanglaufzentrums:


Wie es sich für einen Jahresabschluss gehört, möchte ich noch ein paar Zahlen meines sportlichen Jahres 2014 nennen. Da die Zahlen für sich sprechen, lasse ich sie mal unkommentiert. Ich hoffe sie motivieren euch, euren inneren Schweinehund zu überwinden.

Jahr Laufen Rennrad/MTB
2010 2120 km 468 km
2011 1214 km 3764 km
2012 1017 km 4720 km
2013 1367 km 7784 km
2014 1695 km 10995 km

2014

Best of Bilder 2014

„Mehr als tausend Worte sagt ein Bild….“ Hier findet ihr also meine kleine Best of Bildergalerie 2014.

 

Vorsätze

Für das neue Jahr habe ich mir schon ein paar schöne Veranstaltungen und neue Herausforderungen herausgesucht.Über diese werde ich hier natürlich auch weiterhin berichten.